Als Grundlage zum Gottesdienst diente das Bibelwort aus dem 2.Thessalonicher-Brief, die Verse 16 und 17: «Er aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott unser Vater, der uns geliebt, und uns einen ewigen Trost gegeben hat, und eine gute Hoffnung durch Gnade, der tröste eure Herzen und stärke euch in allem guten Werk und Wort.»
Im Eingangsgebet wurde der Gedanke wach, Gott dafür danken zu wollen, dass wir ihn kennenlernen durften, und er uns seine Gedanken zukommen lässt, damit wir unser Glaubensziel erlangen können. Folgen wir aber nur unserem eigenen Denken, drehen wir uns im Kreis und bleiben bei uns selber stehen…
Gedanken von Apostel Thomas Deubel:
Wir danken auch Jesus. Er brachte das Evangelium, und stellte sich auch vor: «Ich bin das Leben, der Weg und die Wahrheit». Schon im Alten Testament wird er auch als der gute Hirte und Friedefürst bezeichnet.
Später hat er die Menschen mit einbezogen: «Meine Schafe hören meine Stimme»...usw. Er ist da, auch heute, durch den Heiligen Geist und bleibt der gute Hirte auch in alle Zukunft.
In unserer Seele haben wir immer wieder Trost nötig. Oft fühlen wir uns allein, krank, missverstanden usw. Doch, er sagte. «Ich bin bei euch, bis an der Welt Ende.» Also auch bei uns, heutzutage. Wir wollen und dürfen ihm vertrauen. Selbst dann, wenn uns etwas quer gerät, wenn aus unserem Mund Scheltworte gegen andere kommen, wir uns im Recht fühlen und unsere Vergeltungsgefühle losbrechen, leiden wir hernach selber darunter – und drehen im Kreis. Wenden wir uns dann aufrichtig und reumütig an ihn, so tröstet uns der Heilige Geist: Schön, dass du zu mir kommst! Suchen wir doch diese Gemeinschaft im Abendmahl, und die Vergebung. Wenn wir vergeben wollen gilt es, dass wir vorerst uns selber erkennen.
Ein Trost ist doch zu wissen, dass der Herr uns liebt und immer wieder auf neue, grüne Weiden führt. Dann und wann leiden wir auch unter dem Gedanken «ach, komm jetzt endlich, wie soll das nur weitergehen, mit der Gemeinde». Der Heilige Geist wird stets zur rechten Zeit eingreifen. Es gilt aber mutig das zu tun, was dem Willen Gottes entspricht, sowie hundertprozentiges Vertrauen in ihn zu haben. Kämpfen wir mit Gottes Hilfe, so wird es gelingen, und wir können seinen Beistand erleben.
Morgen erscheint hier Teil 2 des Gottesdienstes.
Bericht: Carlo Dell’Anno
Fotos: Fredy Huber
Bearbeitung: Adrian Bösiger