Das Bibelwort des Gottesdienstes drehte sich um die Begebenheit, dass Thomas nicht da war, als Jesus nach der Auferstehung die Jünger besuchte. Er glaubte nicht an diesen Besuch, weil er ihn nicht gesehen hat. Gibt es für uns auch Dinge, die wir nicht sehen? Wir spüren aber, sie sind da? Luft, Liebe, Strom, Geister...
Der Dienstleiter zeigte mit 3 ausgedruckten Bildern (2 Menschen, 1 Tier), dass der Computer uns etwas vormachen kann, Bilder erstellen von etwas, das wir zwar auf dem Papier sehen können, es aber nicht existiert.
Diese Gefühle (Bilder) wollen wir versuchen loszuwerden:
- Ich kann das nicht
- Angst
- Etwas haben, das andere haben
Wo wirkt der liebe Gott? Im Gottesdienst ist viel Kraft wirksam. Ist diese Kraft sichtbar? Die Kinder durften nahe zum Altar kommen, um zu schauen, hören und spüren, ob sie von dieser Kraft etwas mitbekommen. Auf dem Altar stehen "Brot und Wein" in Form der Hostien und eine "Bibel", die das Wort Gottes repräsentiert. Dort am Altar offenbart sich der liebe Gott, auch wenn der Altar äusserlich wie ein Tisch aussieht.
Wie kommt die Verbindung zustande? Das zeigte der Priester mit einer Lampe. Wenn der Stecker mit dem Kabel verbunden wird, gibt es Licht, es wird warm und hell. Im Glauben und im Gebet können wir uns mit dem Altar und mit dem lieben Gott verbinden.
Thomas sagte damals: "Ich glaube es erst, wenn ich es sehe." Die Antwort von Jesus war: "Du musst glauben, dann wirst du selig, ohne dass du etwas siehst."
Auch wenn wir nicht alles sehen - durch die Verbindung zu Gott haben wir alles, was wir brauchen!
Mit weiteren Liedern der Kinder und einem kräftigen Schlussapplaus ging ein zu Herzen gehender Gottesdienst zu Ende. Anschliessend wurden für die Kinder und ihre Begeitpersonen kleine Leckereien im Vorraum bereit gestellt.
Fotos: Marcel Gyger
Bericht/Bearbeitung: Brigitte Landmesser